Sicher feiern

in NRW

Sicher feiern

Besonders im Karneval, aber auch bei anderen Anlässen mit großem Publikum steht der Schutz aller friedlich Feiernden an erster Stelle. Um sich sicher fühlen zu können, ist es auch wichtig zu wissen, dass im Notfall Hilfe sofort zur Stelle ist. Diese App trägt dazu bei, indem sie Notfallnummern schnell zugänglich und die Wege zu Security-Points einfach auffindbar macht. Außerdem enthält sie zahlreiche Links zu Themen aus dem Bereich Gewaltschutz von Frauen und LSBTI* (z.B. K.O.-Tropfen etc.). Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW wünscht allen Jeckinnen und Jecken eine schöne, unbeschwerte und vor allem gewaltfreie Karnevalszeit!

Homescreen Button

Speichern Sie die Web App als Button auf Ihrem Homescreen, um sie im Notfall schnell parat zu haben.

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Notruf

Geregelter Ablauf eines Notrufes: Die 5 W-Fragen (Reihenfolge nach Wichtigkeit)

  • Wo ist etwas geschehen?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Personen sind betroffen?
  • Welche Art von Erkrankung/Verletzung/Schaden liegt vor?
  • Warten auf Rückfragen! (das Gespräch nicht unaufgefordert beenden) / Wer meldet?

Missbrauch der Notrufnummern, insbesondere der von Polizei und Feuerwehr, ist strafbar nach § 145 Strafgesetzbuch (StGB) – ebenso wie das Vortäuschen eines Notfalls.

Was versteht man unter sexualisierter Gewalt?

Unter „sexualisierter Gewalt“ versteht man

  • sexuelle Nötigung bis hin zur Vergewaltigung,
  • sexuellen Missbrauch von Kindern, aber auch
  • sexuelle Belästigungen, die noch keinen Straftatbestand erfüllen.

Bei sexualisierter Gewalt, die überwiegend von männlichen Tätern an Frauen und Mädchen begangen wird, geht es weniger um sexuelles Verlangen als vielmehr um die Ausübung von Macht und Kontrolle des Täters über sein Opfer.

Schutz und Hilfe erhalten Frauen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, bei den mit Landesmitteln geförderten 47 Einrichtungen gegen sexualisierte Gewalt, aber auch bei den 58 allgemeinen Frauenberatungsstellen und in den 62 Frauenhäusern.

k.o.-Tropfen

K.O.-Tropfen_Flyer

Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftaten (ASS)

Frauen, die Opfer einer Sexualstraftat geworden sind, befinden sich körperlich und psychisch meist in einer schwierigen Situation und sollten sich auf jeden Fall medizinisch untersuchen lassen.

Im Anschluss an die Gewalthandlung sind jedoch viele häufig nicht in der Lage oder bereit, die Tat anzuzeigen. Ohne Strafanzeige werden Tatspuren jedoch im Regelfall nicht gesichert und stehen damit bei einem zukünftigen Strafverfahren nicht als Beweismittel zur Verfügung.

Um Betroffenen die Möglichkeit zu geben, die Tat ggf. zu einem späteren Zeitpunkt anzuzeigen, kommt einer Dokumentation und zeitnahen „gerichtsfesten“ Spurensicherung – gerade nach sexualisierter Gewalt – eine große Bedeutung zu.

Das Land Nordrhein-Westfalen strebt daher ein bedarfsorientiertes System zur anonymen Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt (ASS) an, das Betroffenen im Bedarfsfall schnelle Hilfe und Unterstützung ermöglichen soll.

Näheres zur anonymen Spurensicherung finden Sie hier
http://gobsis.de/projekt/entwicklung-der-ass/

In vielen Städten, insbesondere angebunden an Universitätskliniken, ist rechtsmedizinisches Fachpersonal verfügbar, d.h. Ärztinnen und Ärzte, die speziell für die Dokumentation und Interpretation von Verletzungen sowie auch für die Sicherung von Spuren nach Gewalttaten ausgebildet sind. Auch sie unterliegen – ebenso wie Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin – der ärztlichen Schweigepflicht. Eine Liste der deutschen Institute für Rechtsmedizin finden Sie hier:
http://gobsis.de/hilfe-bekommen/

Informationen der Polizei